Trauma

 

Jeder kennt das Wort „TRAUMA“.

Trauma

Erst in den letzten 2 bis 3 Jahren werden diese Wörter ,,Traumatisierung“, traumatisierte Menschen“, ,,erlittenes Trauma“ u. a. in Verbindung mit Flüchtlingen, Attentaten und Naturkatastrophen verstärkt auch in den Medien genutzt. Es dringt allmählich in das öffentliche Bewußtsein, dass ein lebensbedrohliches Ereignis mit dem Menschen etwas Tiefgreifendes macht, also mehr als nur einen kurzen Schmerz verursacht.

TRAUMA heißt Verletzung, der Begriff wird auch in der Unfallchirugie benutzt. Hier geht es jedoch um seelische Verletzungen. Es handelt sich hierbei um sehr tiefgreifende Erfahrungen, wobei Personen Opfer oder Zeuge eines lebensbedrohlichen Ereignisses werden. Das sind bspw. Naturkatastrophen, Unfälle, Kriegsereignisse, Vergewaltigung, Trennungen, schwere Erkrankungen[1]. Auch der Verlust eines geliebten oder sehr nahestehenden Menschen kann ein Trauma auslösen.

Die Reaktion hierauf sind typischerweise Gefühle von intensiver Angst, Entsetzen und Ohnmacht[2].

Es können sich – je nach Intensität des Traumas, Alter und Resilienz des Opfers – Traumafolgenstörungen entwickeln. Diese sind u.a.

  • Erhöhter Puls
  • Übererregung
  • Zitteranfälle
  • Schwitzen oder Frieren (oder beides gleichzeitig)
  • Körperliche Schwäche
  • Intrusionen (Wiedererinnern, Wiedererleben des Traumas), Alpträume,
    Flashbacks (blitzartiges Wiedererleben oder Gefühlszustände werden erinnert)
  • Verspannungen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, alle Arten von körperlichen Symptomen ohne physiologische „Ursache“

Besonders gravierend sind oft Traumatisierungen, die von anderen Menschen ausgehen, z.B. sexualisierte Gewalt gegenüber Kindern[3].

Kinder sind besonders gefährdet, da sie über wenig bis gar keine Möglichkeiten des Selbstschutzes und der Verarbeitung einer Traumatisierung verfügen.

Fachleute sind sich heute dahingehend einig, dass auch Vernachlässigung, schwere Demütigungen und körperliche Strafen sowie sexuelle Übergriffe in der Regel als TRAUMA wirken[4].

Innerhalb der Psychosomatik und Psychotherapie bildete sich als Spezialdisziplin die Psychotraumatologie heraus. Die Traumatherapie ist wegen der stressanfälligen Traumafolgestörungen sehr strukturiert und orientiert sich klar an Regeln[5].

Die Traumatherapie ist noch eine junge Therapieform im Vergleich zur Psychoanalyse und entwickelt sich stetig weiter. Forschungsergebnisse in der Neurobiologie finden ihren Niederschlag u. a. durch die Entwicklung neuer Interventionstechniken, um traumatisierten Menschen so gut wie möglich bei der Verarbeitung des TRAUMAS helfen zu können.

Ich unterliege der Verschwiegenheit bezüglich aller personenbezogenen Daten, die mir im Rahmen meiner Tätigkeit bekannt werden.

[1] – [5]Skript Traumamodul Dr. Heinz, P. (5/2013). www.st-irmingard.de

 

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